ausgangslage

Ausgangslage

Das Internationale Blindenzentrum Landschlacht besteht seit 53 Jahren. Die aktuelle Rechtsform ist eine gemeinnützige Stiftung, die von der

CAB (Schweiz) und dem DKBW (Deutschland) getragen wird. Das IBZ hat sich auf Hotellerieleistungen und Tagesseminare konzentriert und ausgerichtet. Es ist stetig defizitär.

Die beiden Stiftungsträger sehen sich ausser Stande, das Defizit nach dem 30.09.18 zu tragen und haben kommuniziert, den Betrieb per

30.09.18 einzustellen. Der Stiftungsrat IBZ wird in den kommenden Monaten neu besetzt und erhält den Auftrag, das Vermögen der Stiftung zu schützen und soweit vorhanden, im Sinne von Projekten in ideeller Nähe zum alten Stiftungszweck einzusetzen. Das Zeitfenster für einen möglichen Weiterbetrieb ist gemäss Stiftungsratspräsidium bis Ende 2017 geöffnet.

 

Grundidee

Viele Besucher des IBZ sind Sehbehindert oder multipel eingeschränkt. Für sie ist das Blindenzentrum eine Art "zu hause". Ein grosser Teil der IBZ Gäste lebt unter wirtschaftlich stark limitierten Bedingungen, oft in "geschützten" Umgebungen. Mittels einer restrukturierten und überarbeiteten Grundausrichtung soll der Betrieb des IBZ langfristig von einer breiten Gemeinschaft getragen und nachhaltig ohne Defizit geführt werden. Insbesondere sollen neue Kundensegmente erschlossen werden, die die saisonalen Differenzen glätten.

 

Was ändert sich? Warum soll kein dauerhaftes Defizit mehr entstehen?

Der neue Betrieb erhält die Chance, alle Organisationsabläufe neu aufzusetzen und neue Regeln zu verankern. Im Bereich der Dauervermietung sollen neue Einnahmequellen entstehen, die eine Grundauslastung der gesamten Infrastruktur darstellen und so die grossen Diskrepanzen zwischen Sommer- und Winterbetrieb verringern. Mit neuen Angeboten wird die Verankerung als regionales Seminarzentrum weiter vorangetrieben. Mit Angeboten wie der unsichtBAR wird der Aufklärung und Sensibilisierung der Öffentlichkeit weiter Raum geboten. Der Ausbau zum Kompetenzzentrum in Sachen Sehbehinderung wird mit den Aspekten Gerontologie erweitert. Der neue Betrieb wird entweder unmittelbar nach der Übernahme im Oktober 18 aufgenommen oder erst nach diversen baulichen Massnahmen im Zusammenhang mit anstehenden Umnutzungsprojekten. Die genauere Planung steht noch aus.